Montag, 25. Dezember 2006

Weihnachten 2006


Weihnachten war ich dann zum ersten Mal wieder in Deutschland.
Es war wunderschön Euch alle wiederzusehen! Und auch wenn die Zeit für den ein oder anderen Besuch doch ein wenig kurz war, umso wertvoller wird er doch jetzt, wo er wieder ein paar Tage ins Land ziehen bevor wir uns wiedersehen.

Freitag, 22. Dezember 2006

spanisch/deutsches (Fast-)Neujahrs-Schwimmen


Antonio hat es den Atem genommen... ich fand´s lustig (aber auch ziemlich kalt).
Nachdem er immer seine Witze über die Deutschen und das Neujahr-Schwimmen gemacht hat, bot ich im die Gelegenheit während des Backens der Lebkuchenhäuschen sein Weihnachtsgeschenk tauchender Weise zu erhalten. Freiwillig wäre er wohl nicht im Pool baden gegangen.
So ist das eben mit "anderen Ländern - anderen Sitten" ;-)

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Lebkuchenhäuser unter der Sonne Spaniens


Im Bestreben eines möglichst authentischen Kultur-Austausches wollte ich es mir nicht nehmen lassen am 3. Advent ein paar Freunde zum traditionellen Bau von Lebkuchenhäuschen einzuladen. Dass die Gewürzmischung dafür extra aus Deutschland eingeflogen werden musste, weil selbst in den edelsten Feinkostlädens von Cadiz derartiges nicht zu finden war, verlieh dem Ganzen noch einen besonderen Hauch von Exotic. Wie gut, dass die Sonne an diesem Tag noch so intensiv schien, denn sonst wären die Häuschen, konstruiert mit Zuckerguss bestehend aus einem amerikanischen Ersatz-Puderzucker, wohl nie getrocknet. Spass hatten vor allem die "Kleinen" die, ungeachtet der Mühen der Väter die Bauwerke zu vollenden, sich ausgiebig an den Süssigkeiten vergnügten.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Tour de Andalucia IV - Granada


Zum Abschluss ging es dann nach Granada, wo wir zwei Tage verbrachten (10.+11.12).
So besichtigten wir am ersten Tag die Kathedrale, Capilla Real und unternahmen eine ausgdehnte Wanderung durch die Altstadt bis hinauf in die Hügel gegenüber der Alhambra, um uns von dort schon einmal auf unseren Besuch am nächsten Tag einzustimmen. Es war bitter kalt und so nahmen wir am Abend die Gelegenheit wahr in einem wiederhergerichteten arabischen Bad die Füße und die Seele baumeln zu lassen.
Am nächsten Tag sind wir dann schon früh aufgestanden und konnten so als eine der ersten Besucher am Morgen diese faszinierende Festungsanlage noch ganz ohne Touristenscharen bewundern.

Samstag, 9. Dezember 2006

Tour de Andalucia III - Cordoba


In Cordoba (9.12.) bestaunten wir fast den ganzen Vormittag die wunderschöne Mezquita, die Moschee welche im Zeitraum 8. Jh. bis 12. Jh. erbaut wurde. Ein spektakulärer Bau, dessen Besonderheit in der Mischung besteht. So wurde von den christlichen spanischen Königen nach der Requoncista, der Wiedereroberung des spanischen Südens und der Vertreibung der Mauren, ein christlicher Chor und Hochaltar im Zentrum des antiken Gebäudes erichtet.
Nachmittags sind wir dann durch die Juderia, das mittelalterliche Judenviertel der Stadt und ein lustiges Gassengewirr rund um die Mezquita, gewandert, die Synagoge besichtigt und in einem arabischen Teeladen Süßes und Heißes zu uns genommen.

Freitag, 8. Dezember 2006

Tour de Andalucia II - Malaga


Am zweiten Tag (8.12.) stand Malaga auf dem Programm: Bei strömendem Regen verbachten wir zunächste den Vormittag im Picasso-Museum. Das gute "Winter-Wetter" blieb uns jedoch hold und so konnten wir dann am Nachmittag doch noch bei Sonnenschein zur Alcazaba, der maurischen Festungsanlage (9.Jh) und dem Castillo de Gibralfaro (14. Jh.) hinaufsteigen, sowie die Kathedrale im Zentrum besichtigen. Am Abend ging es dann weiter nach Cordoba.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Tour de Andalucia I - Ronda & Ubrique


Vom 7. bis 11 Dezember kam mich mein Freund Luke besuchen und sogleich wurde auch nicht eine Minute kostbarer Zeit verschwendet. Wir hatten ja schon im Frühjahr 2003 in Power-Marnier den Süden Englands / Cornwall gemeinsam unsicher gemacht hatten, während wir für mehrere Wochenenden im Hafen von Plymouth weilten. Der erste Tag auf unseres Andalusien-Rundumschlages führte uns nach Ronda und Ubrique, und weiter nach Malaga, wo wir übernachtet haben.

Sonntag, 3. Dezember 2006

eine niedliche Elfe zu Besuch


Da Elfen bekanntlich fliegen können, zaubern sie sich manchmal einfach mit einem niedlichen Lächeln in Deinen Garten. Vielleicht liegt es aber auch an den Stiefeln... ,die sie ganz flux weit mehr als sieben Meilen zu tragen vermögen. Das wiederum würde auch die sexy Beine erklären.
Ein süsser Kuss nach Hamburg!

Montag, 27. November 2006

Gibraltar, die Zweite


Die musste ich dann doch nochmal sehen... gehören ja irgendwie dazu :-)

Mehr Bilder gibt´s wie immer bei flickr.com

Zu Gast bei Don Corleone


Giovanni, musst Du die Fische immer so brutal die Kopf abhacken?? Und überhaupt, wer hat die Katze schon wieder all die Pasta gegeben? Die werde noch ganz fett die Viecher!

"Ciao Bella" y "..Italia" hieß es auf dem Rückweg und unserem Stop in Catania in Sizilien. Einherrlich origineller Fischmarkt im Zentrum sorgte neben dem Flair der Universität für ein paar erholsame Momente. Sogar für einen Ausflug nach Tormina, einem kleinen Dorf in den Hügeln nördlich des Ätna hat es sogar auch noch gereicht, um weniger die Rauschschwaden, dafür aber ein schönes Amphietheater zu besichtigen.

Operacion Libre Hidalgo


Mit dem knapp zweimonatigen Transport, zunächst des ersten Kontingents, bestehend aus Marineinfanteristen, der Rückkehr des Amphibischen Verbandes nach Spanien, dem Einladen und Transport der spanischen Legion und letztendlich dem Wechsel der Kontingente, ging der Beitrag der spanischen Flotte an dem UN-Einsatz zu Ende.

Bleibt zu hoffen der Einsatz möge den gewonnenen Erfahrungsschatz an seinem Gehalt, insbesondere für eine friedliche Koexistenz der beiden Völker, einmal übersteigen. Dann wird man wirklich von einem Erfolg sprechen können - einem der Herzen und des Verstandes und nicht der Waffen.

Impressionen Beirut


Eine seltsame Mischung war es die uns empfing als wir in den Hafen von Beirut einliefen, um das Kontingent der spanischen Legion auszuladen, deren Fahrzeuge und Gerät wie Tage zuvor in Almeria an Bord genommen hatten, um die Marineinfanteristen die seit Beginn der UN-Resolution im Land waren, abzulösen.

Das restaurierte Zentrum ließ nur wenig von dem erahnen, was dort vor knapp einem Jahr als die "Zedern-Revolution" die Medien in aller Welt in Staunen, und die Bürger des Landes in große Hoffnung versetzte. Lediglich das Grabmal des ermorderten Ministerpräsidenten, den das Land als Märtyrer jener Bewegung hervorgebracht hatte, vermochte neben all den Nobel-Boutiquen und Karossen daran zu erinnern.

Doch schon wenige Meter hinter den Prachtbauten wird man all der Gebäude gewahr, deren Skelette von Bombentreffern und Geschossen zersiebt, die Grausamkeit dieses Konfliktes in die Gegenwart projezieren.

Erstauenen vermochte zudem die ausgesprochen aufgeschlossenen und fröhlichen Menschen, deren Zusammenleben nicht nur durch die verschiedenartigsten Kultur- und Religionseinflüsse signifikant unterschiedlich geprägt ist, sondern auch durch ihr Erscheinungsbild. Während die Damen der Gesellschaft, das Prada-Täschen schwingend den Lamborghini parken, treibt ein Araber seinen Esel an den Zebrastreifen zu überqueren.

Es war für mich ein besonderes Erlebnis und gerne wäre ich dem Bann noch ein wenig länger erliegen geblieben. Die Schönheit des Orients übte selbst in diesem Elend noch eine wundersame Anziehung aus.

Oh wie schön ist...Panama


Ehrlich gesagt habe ich zwar keine Ahnung wie es in Panama so aussieht, aber der gemeinsame Strandspaziergang mit Mama und Papa in El Puerto de Santa Maria hat schon ein wenig an die Geschichte von Janosch erinnert. Der Strohhut gibt dem ganzen natürlich seinen besonderen Flair.

Freitag, 13. Oktober 2006

Gibraltar


Da mich Mama und Papa gerade besuchen, haben wir den Spanischen Nationalfeiertag, am Donnerstag den 12. Oktober, zum Anlaß genommen erstmal das Land gleich wieder zu verlasssen. Nicht weil es so schrecklich hätte werden können, sondern vielmehr um über Tarifa und Algericas nach "England" zu fahren. Einen alten Kindheitstraum wahr werden lassen und Gibraltar besuchen. Eine quirlige Mischung spanischer Lebensfreude und englischer Kaufmannsgesinnung findet man dort ebenso zwischen den historischen Mauern, wie marrokanische Kaftans neben britischen Wadenstrümpfen und spanischen Badeschlappen.

Homme de Ferro - Ibiza


Überglücklich und erstaunlicherweise gar nicht so erschöpft habe ich am 8. September in Santa Eulalia del Riu meine erste Langdistanz "gefinished". Das lange Training und ein gut eingeteiltes Rennen hatten sich also ausgezahlt. Für einen Podiumsplatz hat es dennoch nicht gereicht. So war das Teilnehmerfeld bei der Spanischen Meisterschaft über die Langdistanz (4km Schwimmen - 120km Radfahren - 30km Laufen) doch mit echten Profis, wie dem Weltranglistenfünften der Herren, Stephen Bayliss, der Weltranglistenersten der Frauen, Bella Comenford, den spanischen Meistern, sowie unzähligen regionalen und provinziellen Meistern gut gespickt. Mit einer Zeit von 8:36:10 hat es dann immerhin noch für Platz 256 gereicht. Wobei von den über 400 Teilnehmern nur knapp 320 das Ziel erreichten.

Neben dem Triathlon hatte ich auch noch ein wenig Zeit einen kleinen Ausflug nach Ibiza zu unternehmen.
Mehr Bilder vom Triathlon und Ibiza gibt es wie immer bei flickr.com

Donnerstag, 21. September 2006

Parade in Jerez de la Frontera


Beim Flamenco und auf dem Rücken ihrer Pferde - da strahlen die Andalusier all ihren Stolz aus. Und die Pferde tun das Ihrige dazu. So mutet doch der Auftritt des ein oder anderen Kaltblüters eher einer Dressur denn einer gemütlichen Sonntagmittags-Parade an. Ein faszinierendes Erlebnis die Trachten und "All die schönen Pferden" zu sehen. Ob wohl Marty Stuart beim Komponieren des gleichnamigen Songs ein ähnliches Bild vor Augen hatte?
Nicht nur für Svenja und ihre Pferde-Begeisterung, sondern auch für mich war der Besuch in Jerez am Sonntag, den 17. September der gelungene Abschluss eines schönen Wochenendes.

Jenseits von Afrika...


... liegt Tarifa. Die südlichste und wohl auch eine der geschichtsträchtigsten Bastionen im historischen Wogen der Mauren und Spanier jenseits der Straße von Gibraltar. Nach einem Stadtrundgang und dem leider verwehrten Zugang zu den "Kanonen von Tarifa" (die spanischen Streitkräfte unterhalten bis heute eine Artilleriestellung auf einer südlich der Stadt vorgelagerten Insel) haben Svenja und ich uns dann allerdings mehr dem bunten Treiben der unzähligen Kite-Surfer zugewendet und deren Spiel mit den Elementen, von einem chilligen Beach-Club am Strand, beobachtet.

Sevilla


Was kann es schöneres geben als andalusische und maurische Kultur, wunderschöne Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Großstadtflair mit einem genüßlichen Kaffee bei Starbucks zu verbinden? Also haben Svenja und ich, am Freitag den 15. September, einfach einen Tag lang "zu Pferde" und zu Fuß Sevilla unsicher gemacht. Und ich komme bestimmt noch mal wieder.. nicht nur wegen des Kaffees :-)

Good Bye and Buen Viaje!


Am Freitag, den 8.September, ging das spanische Kontingent Marineinfanteristen zur Verstärkung der UNIFIL-Mission im Libanon an Bord der Amphibischen Schiffe "Galicia" und "Pizarro", sowie des Transporters "Patiño", begleitet von der Fregatte "Almirante Juan de Borbon", um sich auf den Weg ins Mittelmeer zu machen.
Wünschen wir allen Kameraden eine gute Mission eine unbeschadete Wiederkehr nach Hause!

Wehmütig bleibt man da an der Pier zurück, an der ersten großen Amphibischen Operation seit Jahrzehnten, angefangen mit der Landung französischer und italienischer Marineinfanteristen, nicht teilnehmen zu können. Und dies, wo doch die Bedingungen hätten nicht besser sein können. Doch nachdem bei Auslaufen noch kein deutsches Mandat vorlag, blieb mir nichts anderes übrig.

Triathlon in Rota


Der Anfang ist gemacht... Nach vielen Wochen Training hab ich am 3. September meinen ersten Triathlon "gefinished". Wenngleich die muskelbepackten Kuzdistanz-Kraftpakete und mein Training der vergangenen Monate für das große Abenteuer Langdistanz im Oktober auf Ibiza, von vornherein wenig Aussicht auf Erfolg versprachen, so wollte ich mir doch die Gelegenheit nicht entgehen lassen quasi direkt vor der Haustür zu starten.
Spaß gemacht hat es trotzdem auch wenn ich mir zeitweise ein wenig wie die Blei-Ente neben all den Spezialisten für dieses kurze und daher auch recht schnelle Rennen vorkam.
Nun werden die Tage gezählt bis es dann endlich Anfang Oktober auf die Balearen geht. Hoffentlich mit dem gleichen Ergebnis: did finish!

Sonntag, 20. August 2006

Barbeque in Cadiz


Wie jedes Jahr einmal im Sommer wurde auch dieses Jahr der Strand von Cadiz als Ort für das wahrscheinlich größst Grillfest der Region umfunktioniert. Und so haben wir, wie einige Tausende auch, die Gelegenheit genutzt die Hände über den wärmenden Grill zu halten, die Füße in den noch warmen Sand zu stecken und uns Würstchen und Bier schmecken zu lassen. Mit abschließend erfrischendem Bad im Meer... :-))
(Bilder gibt´s wie immer bei flickr.com)

Trofeo Carranza


Cadiz hatte eingeladen.. und sie waren gekommen: Real Betis, Real Madrid und Villareal. Die Erstligamannschaften der spanischen Liga um in dem traditonsreichen Turnier ihre Kräfte zu messen. So hatte ich die Möglichkeit im Spiel Real Madrid gegen Real Betis neben Stars wie Beckham, Robiño, Canavaro und van Nistelroy auch einige der Mannschaftsmitglieder des spanischen Weltmeisterschaftsaufgebots zu sehen. Welch Glück, daß nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit ausgrechnet auch noch das Tor für das Elfmeterschießen ausgewählt wurde, hinter dem ich saß. Wen interessiert da noch das Ergebnis. Gewonnen hat das Tunier schließlich Cadiz, die sich damit wohl auch ihren Abstieg in die zweite Liga ein wenig versüßen konnten.

Mittwoch, 16. August 2006

Hochzeit von Pedro und Patricica


Mit einer besinnlichen Messe in San Fernando und einem rauschenden Fest in Cadiz, haben Pedro (einer meiner Kameraden des Kurses) und Patricia am Montag, den 14. August ihre Hochzeit gefeiert. Eingeladen gewesen zu sein hat mich sehr gefreut und mich ein wenig geschmeichelt. Ganz besonders reizend war, daß sich sogar die Mama von Pedro, die ich davor nur einmal während des Besuches der Kirche in Caravaca gesehen hatte, an mich erinnerte (Photos gibt es bei Flickr).

Donnerstag, 10. August 2006

Porto nicht ohne Porto


Zum Abschluß der Reise nach Galizien wurde dann den portugisischen, statt den spanischen Autobahnen der Vorzug gegeben, nicht ohne einen Halt in der schönen Heimat des Portweins einzulegen. Der Besuch in der Bodega (nicht der, die hier zu sehen ist, sondern in einer der zwei portugisischen) hat uns überzeugt. Neben dem guten galizischen Bier und dem Wein aus Pontevedras Umgebung, haben wir dann noch ein bißchen "Reiseproviant" zugeladen.

Vielen Dank, Antonio, für deine so herrlich entspannte, unternehmungslustige und fröhliche Begleitung! Es hat Spaß gemacht im Norden mit Dir unterwegs gewesen zu sein!
(Muchas Gracias a ti, Antonio, para acompañarme durante nuestro viaje a Galicia!!)

Mit der Tüte auf die Islas Cies


Wen es auf die atlantischen Islas Cies, westlich von Vigo, zieht, der bekommt neben dem Ticket für das Boot auch gleich eine Tüte ausgehändigt. Nicht etwas, weil man aus Erfahrungen gelernt hätte und der möglichen Übelkeit durch Seegang vorbeugen möchte, um der Boostbesatzung unnötige Säuberungsarbeiten zu ersparen, sondern vielmehr um den Besucher der als Naturparks eingerichteten Inseln höflichst darauf hinzuweisen, all seinen Müll wieder mit sich von den Inseln zu nehmen. Entsprechend glänzen die Inseln mit atemberaubender, unberührter Natur, einer sagenhaften Artenvielfalt und wunderschönen, "weißen" Stränden im herrlich kaltem Atlantik.

Pontevedra und Umgebung


Ein wenig Bretagne, Norwegen und Cornwall - eine wunderbare Mischung

Mittwoch, 9. August 2006

Santiago zieht alle in seinen Bann


Rechtzeitig zum großen Feuerwerk über der Kathedrale am Vorabend des galizischen Nationalfeiertags durften wir die faszinierende Stimmung Santiagos erleben, die von den vielen Pilgern zu Fuß, per Rad oder zu Pferde in diese Stadt getragen wird. Ich hoffe mir geschworen hier werde ich wieder herkommen - doch das nächste Mal zu Fuß. Der nächste "Urlaub" steht damit schon fest: Ich möchte nächstes Jahr von der Grenze Frankreichs, immer an der Küste entlang, durch das Baskenland, Asturien nach Galizien und in diese Stadt zurückkehren - das Gefühl eines Pilgers erleben, wie es schon so viele durften. Bleibt zu hoffen, daß sich dies wirklich in die Tat umsetzen lassen wird.

Franco, Festungen & Ferrol


In Ferrol wartete im Arsenal der Marine nicht nur die letzte Statue Francos auf uns, sondern auch eine beeindruckende Festung, die es zu beiden Seiten einer Bucht zu besichtigen gab.

Dienstag, 8. August 2006

La Coruña


In A Coruña haben wir (im Gegensatz zu Anderen) dann lieber den (Draht-)Esel stehen lassen und uns auf alt eingefahrenen Wegen die schöne Stadt angesehen.

Das ist jedenfalls nicht der Radweg..


Wenn ein spanischer Marineinfanterist und ein deutscher Marinesicherer eine Radtour machen, sollte man doch getrost davon ausgehen, daß selbst die schlechteste Karte der Orientierung dienlich ist. Vielleicht war es auch einfach zuviel "Fachkompetenz" die da mit den Markierungen des Radweges am Lago de Sanabria zusammengestoßen ist. Nach einer halben Umrundung und einem 4 Kilometer langen Aufstieg mit dem geschulterten Fahrrad haben wir uns dann auch eingestanden, daß dies jedenfalls nicht der Radweg war. Spaß hat es trotzdem gemacht und die Aussicht war spektakulär.

Der Frosch bringt das Glück...


Neben der Kathedrale ist es vor allem die Universität von Salamanca, welche die Besucher die Stadt zu einem besonderen Verweilen veranlaßt. Genauer gesagt der Frosch. So machte sich der Erschaffer des Portals einen kleinen Spaß daraus neben den historischen Ornamenten einen kleinen Frosch darin zu verstecken. Die ein wenig verzwickte Suche nährte so den Aberglauben der Studenten auf erfolgreiche Examen hoffen zu dürfen, wenn man des kleine Tier erst einmal entdeckt hatte - konnten doch mathematische Formeln und philosophische Zitate nicht schwerer zu erlernen sein.

Die Kathedrale wartet dagegen mit sehr viel moderneren Geheimnissen auf. So fragt sich sicherlich jeder was der Astronaut dort im steinernen Portal zu suchen hat oder der Eis-essende Drache.

Viel Spaß also beim Suchen!

"...da ist man gut!"


Dies gilt unter Spaniern als die obligatorische Empfehlung für jedwelchen Ort. Noch vor den historischen Sehenswürdigkeiten, den atemberaubenden Stränden oder dem kulturellen Angebot eines Urlaubsortes wird einem detailliert erklärt in welcher Gaststätte man unbedingt des Weges Rast machen sollte. Erscheint ja auch logisch - gut gestärkt läßt sich schließlich viel mehr erkunden. Daß der gemeine Spanier dies dann nicht so handhabt ist eine andere Geschichte. Doch über die schon fast lästige Angewohnheit der Siesta, der von Wirtschaftsexperten bemängelten Arbeitsmoral will ich mich hier eigentlich nicht auslassen.

Viel schöner finde ich das Schild der Bar, die ich in Pontevedra entdeckt habe: "JAQUEYVI" - was einfach die Abkürzung darstellt für "Jamon, Queso y Vino" (übersetzt "Schinken, Käse und Wein"). Warum auch über fantasievolle Namen lange nachdenken, wenn sie das Elementare doch so viel schöner ausdrücken läßt.

Neben diesen gemeinhin bekannten Spezialitäten kann man sich allerdings in Galizien noch viel mehr der Vielfalt an Meeresfrüchten erfreuen - gilt die Region doch als Wiege all der Köstlichkeiten aus den Tiefen des Atlantiks und die galizischen Fischer mit ihren Fangfahrten bis hoch nach Skandinavien als die Seebären des Südens.

In diesem Sinne: "Guten Appetit!"

Freitag, 4. August 2006


Da bin ich nun also angekommen - beim "Davor". Ob nun erst alles anfängt? Oder stellt das Schil sinnbildlich dafür, daß man nach dem Passieren einfach alles vergessen soll, was vorher gewesen ist. Wer weiß das schon? So mag einfach ein jeder das Schild für sich so deuten, wie es Ihm am besten gefällt. Ich für meinen Teil will es gerne so deuten, daß die Tage in Galizien eine völlig neue und die bislang schönste Seite Spaniens mir offenbart haben und ich damit die Hoffnung verbinde, daß dies erst der Anfang gewesen sein mag. Ich hoffe Ihr könnt die folgenden kleinen Berichte und Photos genauso genießen wie ich es getan habe, als ich mal wieder "unterwegs" war.

Sonntag, 16. Juli 2006

Flamenco mit Sara Baras


Ein Spektakel der besonderen Art durfte ich mit Antonio & Lala, Fran & Bea, Rosa und Angela (Freundinnen von Lala) am Samstag, den 15. Juli in Cadiz erleben. Die berühmte Flamenco-Tänzerin Sara Bara (gebürtig aus Cadiz und kurioser Weise eine Cousine von Antoniette mit dem ich zusammen den Kurs in Cartagena gemacht habe) gab eine Vorstellung im Parque Genovese. Es war faszinierend schön die atemberaubenden rhythmisch perfekten Bewegungen des Ensembles anzusehen zu den pulsierenden Klängen der Musiker. Ein unvergeßlicher Abend! Einer der schönsten Abende seit ich hier im Süden weile und ganz bestimmt unvergeßlich. Das Schauspiel zu erleben, läßt einen verstehen, warum die Andaluzier ob ihres Temperament und ihrer Leidenschaft so berühmt sind.

Wer Lust hat, kann sich ja mal den Link dazu ansehen.

Donnerstag, 13. Juli 2006

Tunel del Tiempo


Zusammen mit Antonio, Lala, Gema und ihrem Freund war ich am Donnerstag, den 13. Juli unterwegs durch das "Barrio Populo" - das älteste Viertel von Cadiz, auf unserer interaktiven Stadtführung mit "Lucky Love" einem kuriosen Zeitreisenden. Das Angebot einer Bar in Cadiz die Stadt mal auf andere Art und Weise zu erkunden hat viel Spaß gemacht.
Mehr Bilder könnte Ihr Euch auf der flickr-Seite ansehen.

Dienstag, 11. Juli 2006

Stadtrundgang Cadiz


"Die älteste Stadt Europas" - so zumindest lautet die Bezeichnung, mit der Cadiz gerne von seinen Bewohnern angepriesen wird. Finden sich hier doch zeitgeschichtliche Zeugnisse aus jeder Epoche - Römer, Phönizier, der Engländer und der Truppen Napoleons. So wollte ich mir das Angebot einer kostenlosen Stadtführung unter dem Titel "Cadiz des Mittelalters" nicht entgehen lassen und habe mich der Exkursion am Dienstag, den 11 Juli angeschlossen. Tolle Bauwerke aus Korallengestein gab es zu bestaunen und viele Eigentümlichkeiten wie die Türme, die fast jedes Gebäude hat, um den Kaufleuten in den alten Zeiten eine Kommunikation mit den Schiffen auf Reede und im Hafen zu ermöglichen, oder die französischen Kanonenrohre, die man nach dem Abzug der Truppen aus dem Meer gefischt hat und als Eckpfeiler an die Häuser gemauert hat, um zu vermeiden, daß Kutschen und andere Fuhrwerke beim Passieren der engen Gassen das mauerwerk beschädigen.

Sonntag, 2. Juli 2006

Flamenco in der "Perla de Cadiz"


Zwei Wochen habe ich nun meine neue Arbeitstelle beschnuppert, bevor ich mich dann erstmal in den wohlverdienten Urlaub abgemeldet habe. was die Arbeit betrifft, so ziehe ich es vor noch ein wenig abzuwarten, bevor ich ein Resumee ziehen werde. Was mich freut sind unsere "Büros", die sich direkt an Bord des Landungsschiffes SPS "Galicia" befinden. So bekommt man neben dem maritimen Feeling auch jeden Tag eine kleine Brise Amphibik in die Nase, wenn die Jungs der Brigade der Marineinfanterie z.B. das Beladen des Schiffes mit Fahrzeugen oder Panzern üben.

Nachdem ich aber nun die ungeduldigen Füße meines Vaters geerbet habe, und sie ebensowenig still halten kann, habe ich dann in der ersten Urlaubswoche erst mal den Gärtner gefeuert und es vorgezogen 140 Meter Gräben in den Garten zu buddeln, um ein automatisches Beregnungssystem zu installieren, was mir in Zukunft dann erlauben wird auch mal ein paar Tage nicht vor Ort zu sein, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob der Gärtner nun kommt und den Garten "flutet" oder lieber eine Siesta zu Hause macht. Bilder davon werde ich Euch ersparen, weil Baustellen in der Regel nun mal recht unspektakulär sind.

Sehr viel schöner und interessanter war dagegen der erste Auftritt (Samstag 1. Juli ) von Lala, der Freundin Antonios, die in der berühmten Flamenco-Schule Cadiz "Perla de Cadiz" Tanzstunden hat. Meine erste Begegnung mit einer, wie ich feststellen muss, ausgesprochen fröhlichen und temperamentvollen Stimmung seitens der Tänzer, der Musikanten und des Publikum, was sich entgegen unserer etwas preusischen Art, keine Gelegenheit entgehen läßt, ihre Begeisterung durch Zurufe Asdruck zu verleihen.

Samstag, 1. Juli 2006

Grillfest im Garten

Nachdem auch das letzte Bild aufgehängt war, habe ich erstmal am Samstag, den 24. Juni, alle Kameraden des Kurses mit Familie zum Grillen eingeladen. Es war ein herrlicher Nachmittag an dem der Pool von den insgesamt 11 Kindern mit Begeisterung in Beschlag genommen wurde und die "Großen" sich die ein oder andere "Copa" genehmigt haben. Ein schöner Abschluß des Kurses und eine gelungene Einweihung des neuen Zuhauses, wie ich von allen Seiten hören konnte. Mir hat es auch viel Spaß gemacht, zumal es mir die Gelegenheit gab ein wenig Danke zu sagen für die vielen Hilfestellungen während des Kurses. Bilder werde ich in den nächsten Wochen auf die Seite stellen, nachdem ich es an dem Nachmittag vorgezogen habe, mich selber ein wenig zu vergnügen und Segundo das photografieren zu überlassen.

Donnerstag, 22. Juni 2006

Ein neues Zuhause



Da ist es nun also endlich - mein neues Zuhause. Nachdem der Kursus in Cartagena an der Schule der spanischen Marineinfanterie mit dieser Woche zu Ende gegangen ist, habe ich mit dem zweiten Umzug in gut 6 Monaten, das Plätzchen gefunden, wo ich die nächsten zweieinhalb Jahre bleiben werde.
El Puerto de Santa Maria, heißt die kleine Stadt, wo das Häuschen steht. In angenehmer Entfernung zu meiner künftigen Arbeitsstätte, dem Marinestützpunkt von Rota, so daß ich hoffentlich nicht jeden Tag ins Auto steigen muss, sondern mit dem Fahrrad oder dem Roller mich auf den Weg machen kann. Für alle die es interessiert - und die zu faul sind den Atlas zu bemühen oder Google Earth zu befragen, reiche als grobe Angabe der äußerste Südosten Spaniens, zwischen Cadiz im Süden und Jerez de la Frontera im Norden.
Das Haus liegt gut 10 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt, in einem schönen ruhigen Viertel, und hat nicht nur jede Menge Platz, sondern auch noch eine große Badewanne zum Planschen.
Die Stadt selbst ist zwar nicht sonderlich groß, doch verfügt über so ziemlich alles was man zum Leben braucht. Designer-Boutiquen wird man hier allerdings vergebens suchen
Vom kleinen Hafen aus kann man Cadiz mit der Fähre in knapp 20 Minuten erreichen, um einen der geschichsträchtigen Flecke Andaluciens zu erreichen. So darf sich diese Stadt (neben San Fernando im süden), aufgrund seiner "Insellage" rühmen, als einzige nicht den Truppen Napoleons zum Opfer gefallen zu sein.
Mehr Bilder seht Ihr bei flickr.com

Ein authentischer Experte



Jesus findets prima, Adolfo weiß noch nicht so recht was er denken soll, Kim ist in Gedanken schon im Flieger, Fran ist zufrieden, Jungi will in den Kongo, Antoniette sieht das alles ein wenig kritisch, Pedro denkt schon an seine Hochzeit und Jaime raucht erstmal entspannt eine Zigarette....
Der Kurs "Amphibische Operationen" ist mit unserem letzten Besuch der Generalstäbe des Heeres, der Luftwaffe und der Marine in Madrid zu Ende gegangen.
Mit der Überreichung der "Diploma" sind wir nun also alle authentische Experten, wie man so mit einem Amphibienfahrzeug an den Strand fährt, ohne sich die Hosen naß zu machen oder der Rucksack baden geht. Ob wir dann tatsächlich auch alles so richtig verstanden haben, wird sich spätestens bei der ersten Übung zeigen, wenn uns der Wind ständig die überdimensionalen Karten ins Gesicht bläst, wir am Strand keinen Stecker für den Labtop finden und auch sonst einfach partout keiner machen will, was wir uns so tolles ausgedacht haben.
Zumindest haben wir den Lehrgang geschafft und das war ein gutes Stück Arbeit. Ich bin froh, daß es zu Ende ist, nicht zuletzt weil ich hoffe damit endlich ein wenig auch das Land genießen zu können und mir nicht jede Nacht mit mühsamer Schreiberei auf Spanisch um die Ohren schlagen zu müssen. Alles in allem war es für mich ein guter Lehrgang bei dem ich viel gelernt habe. Bleibt abzuwarten wie es nun auf meinem nächsten Dienstposten wird. Doch zuversichtlich und mit der Sonne im Nacken sehe ich dem allen gelassen entgegen.
Wenn ihr also in eurem nächsten Urlaub plant die griechischen Inseln per Amphibienfahrzeug zu erkunden, die Landung in Seoul zu re-inszenieren oder einfach nur wissen wollt, wie man auch ohne Labtop am Strand ein Klo findet, so freue ich mich Euch mit meinem geballten Wissen zur Verfügung zu stehen

So schön kann Fußball sein...


Was machen da eigentlich die weiblichen Fans....
Vielleicht sollte ich mir das nächste Spiel mit einer Gruppe von Mädels ansehen ;-))
Das Bild entstand während des ersten Gruppenspiels der spanischen Mannschaft während der Fußballweltmeisterschaft.

Mittwoch, 21. Juni 2006

Airshow am Mar Menor


Abheben und einfach alles vergessen...
Das haben zumindest die Piloten bei der Airshow gemacht, die ich mir zusammen mit Antonio und Lala, seiner Freundin, am 4. Juni über dem Mar Menor, einer rießigen Flachwasserbucht in der Nähe von Mucia. Zu bestaunen gab es neben einer schweiterischen und italienischen Kunstlugstaffel, sowie der ortsansäßigen Mannschaft der spanischen Luftwaffen, die berühmten "Red Arrows" der britischen Luftwaffe. Anlaß für das Spektakel über den Kopfen tausender Schaulustiger aus der ganzen Provinz, war die Feier der Region Murcia als Heimat für spanische Militärflieger seit 75 Jahren.
Sehr sehenswert und beeindruckend die Formation mit dem Herzen für alle die ihrer Freundin/Freund mal so richtig imponieren wollen. Ein ausgedehntes Übungsprogramm mit Papierfliegern ist da allerdings sehr zu empfehlen, bevor man sich ein jetgetriebens Luftfahrtzeug unter den Hintern schnallt.

Dienstag, 2. Mai 2006

neue Bilder aus dem Wilhelmshaven des Südens


Um Euch nach gut 4 Monaten endlich mal einen etwas umfassenderen Eindruck von Cartagena geben zu können, habe ich den 1.Mai genutzt, "gearbeitet", und die schönen Seiten der Stadt abgelichtet.

Mehr Bilder gibt´s in der Photogalerie

Kuriositäten II


Versprechen oder Drohung??
Übersetzt heisst das Strassenschild, was auf den nächsten Ort (Nonduermas) hinweist: Du schläfst nicht.

Wen kümmert´s wenn aber der Nachbarort "La Paloma" heisst.
Verspricht dies doch zumindest eine willkommene Störung der nächtlichen Ruhe.

an den Socken lag es nicht...


Als ich vor vier Wochen in Madrid in diesem Sportladen für mit jenem älteren, schon etwas ergrauten Veteranen des Laufsports einen kleinen Plausch hatte, beantwortete er meine Frage hinsichtlich des Marathon der vier Wochen später stattfinden würde mit “muy duro”, was nicht schwierig zu verstehen war. Die Anmerkung, daß er selbst auch schon dran teilgenommen hätte und die Erwähnung seiner “Zeit” klang damals noch nicht so stolz und der mich musternde Blick erschien mir nicht so besorgt, wie es mir jetzt in Erinnerung ist. Zumindest warnte er mich noch hinsichtlich der vielen Steigungen und gab mir zu Verstehen, daß es in Madrid immer entweder sehr heiß sei oder sehr kalt sei.

Heute, zwei Tage nach dem Ereignis in der spanischen Metropole, kann ich der Historie meiner Versuche die 3-Stunden-Marke zu unterbieten folgende Anmerkungen hinzufügen: Vermutlich wäre es besser, wenn ich noch 20 Jahre länger trainiere, bis ich das Alter des ergrauten Herren und damit vielleicht seine konditionelle Verfassung erreicht habe, denn seine Zeit vermochte ich nicht zu unterbieten. Und und für das nächste Mal werde ich Sonnencreme, Steigeisen und vorsichtshalber den Metro-Plan von Madrid einpacken.

In Erinnerung wird mir nichtsdestotrotz ein schöner Lauf bleiben bei herrlichem Sonnenschein (und Sonnenbrand), mit einer begeisterten Zuschauermenge, die teilweise so enge Spaliere formte, wie man sie aus den Fernsehübertragungen der Bergetappen der Tour de France kennt, viele hübsche Mädchen am Straßenrand und eine sagenhafte Verpflegungsstation im Ziel, dem Retiro-Park, die mir die restlichen Mahlzeiten des Tages ersparte.

Ich werde also weiter laufen…

Müde Krieger


Wer es mir bisher nicht geglaubt hat, sieht hier das Ergebnis: Spanische Marineinfanteristen, denen zumindest im Diskutieren keiner das Wasser reichen kann, ein koreanischer Artillerist, erprobt in jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit dem kommunistischen Bruderstaat und ein Anti-Terror- und Drogenspezialist aus Nicaragua – dahingestreckt von der Anstrengungen und Entbehrungen der letzten Monate.

Vielleicht lag´s auch einfach an dem einstündigen Vortrag des enthusiastischen Triebwerkmechanikers der Luftwaffeneinheit, die wir besuchten, der missverstanden hatte, daß wir nach seinem Vortrag über die Turbine keine der selbigen nachbauen können sollen und auch nicht mit das technische Verständnis der Konstrukteure des Flux-Konvertors aus dem Film “Zurück in die Zukunft” besitzen.
Ich für meinen Teil hab jedenfalls schon nach 3 Minuten mehr Gefallen an folgendem Spiel gefunden:

Wir suchen etwas was so aussieht und hoffentlich nicht in einer der Turbinen liegt:



Hatte gehofft, wenn ich es finden würde, könnte ich vielleicht auf einen Mitflug spekulieren.

Hab´s nicht gefunden…
und eine Turbine kann ich auch nicht beschreiben…

Mehr Bilder könnt Ihr in der Photogalerie sehen unter: ALA 14