Ich war dann doch nicht in Sylvester, sondern bei Mama und Papa in Glückstadt, wo auch meine Schwester für einen Weihnachts-Kurzbesuch vorbei geschaut hat. Schön gemütlich in dem kleinen Haus hinterm Deich, wenn der Kamin so richtig lullert.
Samstag, 29. Dezember 2007
Weihnachten in Glückstadt
Ich war dann doch nicht in Sylvester, sondern bei Mama und Papa in Glückstadt, wo auch meine Schwester für einen Weihnachts-Kurzbesuch vorbei geschaut hat. Schön gemütlich in dem kleinen Haus hinterm Deich, wenn der Kamin so richtig lullert.
Weihnachtsmarkt Hamburg

Nach einem ausgiebigen Shopping-Tag, haben wir uns am Samstag, den 22. Dezember noch mit Krischi, Oliver, Mari und Mike zu einem Glühwein auf den Hamburger Weihnachtsmarkt getroffen. Svenja ließ es sich nicht nehmen auch Eierpunsch und Lumumba zu kosten und verriet uns so ganz fröhlich, daß sie dann Weihnachten bei Ihren Eltern feiern werde - "und ich in Sylvester sei".
Montag, 17. Dezember 2007
zum Jahresabschluß 2007
Zum Jahresabschluß und dem Weihnachtsspeck vorbeugend haben wir uns noch einmal die Laufschuhe geschnappt und sind am wahrscheinlich wärmsten Tag des Dezember einen schönen Halbmarathon von Sevilla nach Los Palacios gelaufen.
Los ging es - sehr spanisch - mitten im Nirgendwo an einem Kreisverkehr in der Pampa, völlig chaotisch. Die Strecke war dafür umso schöner: über kleine Feldwege ging es nach Los Palacios, wo zu unserem Erstaunen nicht nur das ganze Dorf auf den Beinen war, sondern auch ein Riesenspektakel im Zieleinlauf - und dann doch noch alles sehr professionell. War ja schließlich auch ein "Internationale Halbmarathon" und der Zieleinlauf der Siegers in 1:00:34 echtes "Weltniveau".
Sonntag, 9. Dezember 2007
von Grazalema nach Benacaz
Während an der Küste die Nebelschwaden feucht-kalte Luft einem in die Glieder fahren läßt, haben wir am Samstag, den 8. Dezember, bei herrlichem Sonnenschein lieber eine Wanderung durch die Sierra von Grazalema gemacht - Ochs und Esel inklusive und ein paar lärmende Spanier, deren Diskutierfreudigkeit sie allerdings bald hinter uns zurück fallen ließ. "Kein Verlust" wie Herbert Grönemeyer so schön singt.
Engel auf Abwegen
Um unsere vor-weihnachtliche Dekoration zu vervollständigen, dürfen natürlich auch die Engel aus dem Erzgebirge nicht fehlen. Da sie sich aber vehement geweigert haben unter Palmen zu posieren, mussten wir ein wenig Ambiente schaffen. Am besten haben Ihnen schließlich die mallorcinischen Lavendelfelder gefallen. Also alles wieder Friede, Freude, Ensaimada.
oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
daß seine Blätter nun so außergewöhnlich grün wären, ihre Schönheit zu besingen, wäre wohl etwas vermessen zu behaupten. Aber wir haben einen! Pünktlich zum 6. Dezember, wie man das hier in Spanien wohl so macht. Mit der erfolgverprechenden Aussicht, daß dann am Heiligen Abend auch ja keine Nadel mehr an ihrem Platz sitzt. Deswegen brauchte IKEA auch so lange sich hier im Süden durchzusetzen. Wo kein Baum, kann man auch nichts aus dem Fenster werfen - oder gar gegen ein Billy-Regal eintauschen.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
halb und halb - Marathon Palma de Mallorca

Andere (Paare) teilen sich die Bettdecke oder die Ablage im Bad - wir tun das lieber mit einem Marathon.
Auf einer herrlichen Strecke durch Palma de Mallorca, die Altstadt und vorbei an der Kathedrale, haben wir am 21. Oktober unseren ersten gemeinsamen Lauf gefinished. Für Svenja war es der erste Halbmarathon und das in einer ganz hervorragenden Zeit von 2:08 Stunden. Nach den ersten 21 km und kurz vor Svenjas Zieleinlauf hab ich mich dann zur zweiten Runde verabschiedet und mir noch ein bisschen die Strandpromenade angeschaut.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Punta del Boquerón

Bei steifer Brise aber herrlichem Sonnenschein haben wir am Samstag von San Fernando aus eine kleine Wanderung auf der Landzunge Punta del Boquerón unternommen, an dessen Ende es das Castillo de Santi Petri zu sehen ist - die Ruine einer Burg deren Ursprünge bereits auf die Phönizier zurückgehen.
Wer sich dafür interessiert, kann mal auf dem Link (rechts) vorbeischauen:
JPMorgan Run in NYC
Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse während des Frankfurter JPMorgan-Laufs qualifizierte sich mein Schwesterchen Susanne tatsächlich für die Teilnahme am großen Finale in NYC am 6. Oktober.
Dort reichte es zwar nicht ganz für einen Platz auf dem Podest, doch ich denke es war auch so ein einmaliges Ergebnis.
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner tollen Leistung!!
(untere Reihe: das Frauenteam der Deutschen Bank Frankfurt; ganz link: mein Schwesterchen!!!)
Samstag, 6. Oktober 2007
Conil
Dienstag, 2. Oktober 2007
oben offen
Sonntag, 16. September 2007
alles Vespa oder was?
NMAC

Wen der Prado in Madrid langweilt, der kommt nach Cadiz und kann bei Kilometer 42,5 diese Kunstwerke der Fundación NMAC bestaunen. Mitzubringen: Wanderstiefel und eine große Flasche Wasser...
So liegen die Kunstwerke in einem Park, dessen Erkundung mit unserer Flip-Flop-Ausstattung ein wenig abenteuerlich war und Erinnerungen an unsere Wanderung auf dem Jakobsweg freisetzte.
Vejer de la Frontera
ein neuer Flitzer
andere Leute legen sich einen Hund zu...
wir lieber einen neuen Flitzer. Nachdem die alte Señora (Anm.: unsere weiße Vespa) mittlerweile schon gute 17 Jahre auf dem Buckel hat, mich zwar noch jeden Tag zuverlässig zur Arbeit bringt, aber doch schon den ein oder anderen asthmatischen Hustenanfall bei Höchstgeschwindigkeit bekommt, haben wir mit tatkräftiger Unterstützung der "Deutschen Bank" nun einen neuen Hofbewohner.
Mich freut es sichtlich!!
die Zwillinge...
... vom 20. bis 31. August hat es nun also auch meine Schwester Susanne mit ihrem Freund Sebastian geschafft, Svenja und mich besuchen zu kommen. Die beiden haben in einem 12-Tage-Andalucia-Intensiv Special nicht nur die Sierra von Grazalema, Ronda und Granada besucht - es blieb auch noch Zeit für das Pferderennen in San Lucar und ein Stierkampf.
Zudem musste ja auch dem Sonnenhunger gehuldigt werden..
So haben wir bei all dem "Streß" es gerade noch vor Abflug geschafft ein Bild von uns allen zu machen.
Es war sehr schön mit Euch und hat viel Spaß gemacht!!!
Samstag, 15. September 2007
Falkinho zu Besuch

...der Star von Radio Andernach und mein guter alter Freund aus Studienzeiten hat uns Anfang August besucht.
Da zufälligerweise auch gerade ein deutsches U-Boot der neuen Klasse 212 einen Stop in Rota eingelegt hatte, haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen es gleich mal zu besuchen.
Unvergessen wird dagegen immer dein Auftritt bei Osborne bleiben: "Ich hab gedacht da wäre eine Stuhl!"
Dass bei deiner artistischen Einlage, im dunklen Filmvorführraum einen Stuhl durch einfaches Hinsetzen zu finden, deine Hose dran glauben musste, tut uns leid. Aber es war so schön - und gut, dass Du auch noch lachen konntest.
Vielen Dank für deinen kurzen, aber sehr schönen Besuch!!
Freitag, 17. August 2007
am Ziel !!!
Rekordverdächtig!
Unseren Strecken-Zeitrekord stellten wir schließlich zwei Tage vor Ende der Wanderung ein: 42 Kilometer über die galizischen Höhenzüge von Vilalba nach Sobrado dos Monxes in einer Nettozeit von 8 Stunden.
(Dass die Sonne bei unserer Ankunft noch schien, liegt daran, dass wir bereits um 6 Uhr morgens mit Stirnlampe durch die Dunkelheit stolpernd losgegangen sind.)
Luigi, töte das Pferd!
Diese Telefon hätte unserer Meinung nach auch auf dem Platz einer verstaubten Kleinstadt in Sizilien stehen können. Es war der öffentliche Taxiruf: Ertönte die Klingel, nahm der nächststehende Taxifahrer den Hörer ab, um die Order zu empfangen.
Wie in einer Szene über die Mafia wurde dann verschwörerisch in den Höhrer gemurmelt, um sich dann eilends mit quitschenden Reifen im Taxi davon zu machen.
Gefunden in Mondoñedo (18.Juli) - und tagelang blutrünstige Mafia-Geschichten dazu ausgedacht.
Reise zurück durch die Zeit

Auf unserem Weg durch verlassene kleine Weiler, vorbei an historischen Kirchen und Friedhöfen, fühlten wir uns um Jahrzehnte zurück versetzt. Unvergessen die Szene mit einer älteren Dame, welche mit einer Sichel die Gartenhecke zurecht stutzte und dabei verblüffendes Augenmaß und Geschicklichkeit bewies. Fast schon eine Wohltat zu sehen, daß auch ohne WLAN und Multimedia die Welt nicht aufhört zu existieren und in ihrer Bescheidenheit mitunter sehr viel friedlicher und lebenswerter erscheint.
der Blick schweift in die Ferne

Den letzten Abschnitt an der Küste, von Tapia de Casariego nach Ribadeo (16. Juli), haben wir nicht nur aufgrund seiner Schönheit und Unberührtheit sichtlich genossen. Mit Erreichen unseres Tagesziels, dem ersten Ort in Galizien, wanderten wir nun landeinwärts, immer südwestlich, dem großen Ziel, Santiago de Compostela, entgegen.
Orientierung ???
Es riecht nach Fisch...
schöne kleine Fischerorte, wie hier Luarca (14. Juli) entschädigen für viele Kilometer auf öden Landstraßen. Am unangenehmsten sind die Begegnungen mit rücksichtslosen Lastwagenfahrer, deren Aluminiumverstrebungen an der Motorhaube vermutlich eher der Jagd von Pilgern als zum Schutz gegen Kühe dienen.
Durch den asturischen Dschungel
Immer die Küsten entlang ging es weiter nach Gijon, wo wir uns einen Tag Pause gegönnt haben; Svenjas Blasen an den Füßen haben sich über einen Tag "Frischluft" gefreut. Dort haben wir uns dann landeinwärts durch den asturischen Dschungel geschlagen - den Schlingpflanzen und Zecken trotzend, um dann bei Cudillero wieder das Meer zu erblicken.
Montag, 9. Juli 2007
Not macht erfinderisch..
Santander vor Augen
Mystische Welt
Ein wenig mystisch schaut es schon aus, was sich da so morgens über die Strasse bewegt... Trolle, Monster, finstere Höhlenbewohner..??
Die Lösung ist ganz einfach: Es sind wir, noch total verschlafen. Deswegen haben wir uns einfach nicht auf´s Bild getraut. Das wollten wir Euch dann doch nicht zumuten..
Camino del Norte
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir am Freitag, den 29. Juni El Puerto verlassen und sind nach Bilbao geflogen, um uns von dort auf den langen Weg nach Santiago de Compostela zu machen, immer die Küste entalng auf dem Camino del Norte.
Am 25 Juli, dem Tag Santiagos und zugleich galizischer Nationalfeiertag wollen wir unser Ziel erreichen.
Das Bild, man kann es an den noch frischen Socken riechen, ist von unserem ersten Tag: Über die Brücke bei Portugalete, dem Wahrzeichen von Gross-Bilbao, ging es nach Pobeña.
Freitag, 22. Juni 2007
Svenja´s Eltern zu Besuch (25. Mai - 4. Juni)
Donnerstag, 21. Juni 2007
El Rocio II (26. Mai)

Mit Svenjas Eltern, die zu Besuch gekommen waren, folgten wir am 26. Mai den hunderttausenden von Pilgern nach El Rocio, um das Ende dieser spektakulären Pfingstwallfahrt mitzuerleben.
Die Bruderschaften der Pilger, die teilweise recht strapaziöse Wege durch ganz Spanien zurücklegen, treffen sich in dem kleinen Ort in der Nähe von Huelva, um sich zunächst mit ihrem Wagen der residierenden Bruderschaft von El Rocio zu präsentieren und anschließend in ihren Häusern, die eigens zu diesem Zweck gebaut sind, ein fröhliches Fest zu feiern.
Andalusien pur!!
Freitag, 25. Mai 2007
El Rocio I (23.Mai)

Jedes Jahr zu Pfingsten zieht es tausende von Pilgern auf den langen und wohl wunderschönen Weg zur Jungfrau von El Rocio, in den gleichnamigen kleinen Ort in der Provinz Huelva.
Ihr Weg führt sie dabei durch Doñana, das größte Naturreservat Europas, zwischen Cadiz, Sevilla und Huelva gelegen - eine Besonderheit insofern, als dieser grüne Oase normalerweise nur auf ausgewiesenen Wegen und in Begleitung der Parkwächter besichtigt werden darf. Um dorthin zu gelangen, muss jedoch zunächst der Fluss Guadalquivir überquert werden, wozu sich all die Pilger - zu Fuß, zu Pferd oder mit Kutschen (die moderneren nennen sich mittlerweile Land Rover und haben mehr als nur ein Pferdchen davor gespannt) in San Lucar de Barrameda treffen. Dort wird dann mit Fähren übergesetzt, um den Weg fortzusetzen: Drei Tage anstrengenden Marsches, gepaart mit abendlicher Lagenfeuerromantik, viel Vino und Sevillanas-tanzenden Frauen in Flamenco-Kleidern.
Dieses Spektakel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen - und sind hingefahren.
Sonntag, 20. Mai 2007
Jerez - Feria de Caballo (07. Mai)

Wenn im April die Ferias in Andalusien beginnen bedarf es schon einer guten Koordination, um bei der Vielzahl dieser bunten Volksfeste, die es in wirklich auch jedem noch so kleinem Ort gibt, nicht den Überblick zu verlieren.
Schön ist vor allem die fröhliche Ungezwungenheit mit der Gruppen singend- und tanzenderweise den Platz mit Leben füllen, während die Kutschen umherfahren und jeder in vollen Zügen den Rebojito genießt - eine Mischung aus Vino fino und Sprite, die in Halbliterkrügen serviert ein langes Feiern und gehörige Kopfschmerzen am Tag danach garantiert.
TAPON 07 - 12.-27 April

Das ist kein Schreibfehler - hat also nichts mit den Dingen zu tun, die Damen ab und zu benutzen - sondern war die grosse internationale Amphibische Übung, welche wir im April durchgeführt haben.
Für mich verbunden mit einem Wiedersehen meines "geliebten" Cartagenas, da die Konferenz zu Beginn der Übung in dem Hafen durchgeführt wurde, wo ich ein Jahr zuvor knapp sechs Monate einen Kurs an der Schule der Spanischen Marineinfanterie besucht hatte.
Dann ging es in die Nähe von Almeria, wo zunächst eine Woche fleissig geübt wurde, damit auch keine Fregatte nachher ein unschuldiges kleines Landungsboot umbügelt. Abschließend kam es dann in der Nähe der Strasse von Gibraltar zum grossen Show down - alles inklusive versteht sich: viele Schiffe, Hubschrauber die durch die Lüfte röhrten und die "Grünen" am Strand auf der Suche nach allem was sich als "Feind" zu erkennen gab. Ein schönes Spektakel!
Freitag, 4. Mai 2007
las dos mujeres que mas te quieren
Mittelmeer-Cruises presented by
Agadir 27-29 März

Noch Tage danach habe ich Sand aus allen möglichen Körperöffnungen geholt...
Das erklärt zumindet warum Agadir bei Windsurfern gleichermaßen beliebt ist, wie bei Sonnenhungrigen (wenn es dann mal nicht bläst). Die Stadt selber vermochte wenig zu beeindrucken - ist sie doch ein Produkt staatlicher Baumaßnahmen, um das "alte Agadir", welches 1960 quasi komplett einem Erdbeben zum Opfer fiel, zu ersetzen. Jedoch gab es einen hübschen Souk mit schönem hektischen Treiben und für das deutsche Gemüt schon fast ein wenig zu emsigen Verkaufsinn zu besichtigen.
Abenteurlicher war da schon die Fahrt in einem alten Mercedes 240D - ein Sammeltaxi - mit 3 Personen vorne und 4 hinten nach Taroudannt, 80 Kilometer ins Landesinnere - für nur 2,40 € eine Stunde lang alle Formen menschlicher Ausdünstungen inklusive.
Faszinierend auch das Taxi dessen Kilometerstandzähler 400tkm anzeigte - ich würde behaupten, dass nur die fehlende Anzeige (mit der 1 davor) verhinderte, dass die Ingenieure aus Sindelfingen einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde beantragt hätten.
Las Palmas 23-25 März

Für diese Strassen, welche einen durch das Inselinnere führen, durch unberührte Landschaft, hübsche kleine Dörfer, vorbei an authentischen kleinen Gasthöfen neben der Strasse, würde ich nochmal wiederkommen.
Meine erste Berührung mit einem der "klassischen" Massentourismus-Orte hat mich jedoch ein wenig abgeschreckt.
Seltsam welche Blüten marktwirtschaftliche Prozesse wie "Angebot und Nachfrage" treiben: Täler, zugemauert mit einer künstlichen Moje, einem aufgeschüttetem Strand und die Hänge übersäht von Ferienwohnungen. Nun ja jedem das seine - und mir das Inselinnere ;-)... und diese verschlungenen Wege bergauf... bergab...bergauf
Die "goldene Stadt" - Malta 16-17 März

Die berühmte und selbst erfahrene Gastfreundschaft der Malteser ist wohl die prägendste Erinnerung, welche ich neben dem faszinierenden Farbenspiels, welches die Sonne auf die bernsteinfarbenen Mauern der Häuser von Malta zaubert, von der Insel im Mittelmeer mitnehme.
Mit museums-verdächtigen Bussen ging es, nach Besichtigung La Valettas und der beeindruckenden St. John´s Cathedral quer über die Insel zu den alten Städten Rabat und Mdina.
Und wo immer man hinkommt, weht ein Hauch der Geschichte des Malteser Ordens - es ist als würde jeder Quader in den Gassen noch heute von dem bewegten Leben der alten Ritter erzählen.
Leider ging es schon nach 1,5 Tagen wieder hinaus auf See, da es die Schiffe des Verbandes, die über Häfen in Tunesien, Italien und eben Malte verteilt waren, wieder einzusammeln. Ein erneutes Meisterwerk von spanischer Planung...
Aksaz, Marmaris und Ephesos 9-11 März

Das nächste Abenteuer wartete in Gestalt eines türkischen Polizisten auf mich und Charris, dessen Hinweis "wir hätten die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten" auf meine unversonnene Diskussionsfreudigkeit stiess. Als ich jedoch nach 30-minütiger Unterredung und nach Demonstration des Videos mich schliesslich bereit erklärte für die 6km/h zuviel den entsprechenden Obolus auzubringen, gab es sogar noch eine Ermässigung. Discount-Preise auf der Landstrasse, statt Kerker im anatolischen Hinterland. Charris hat das sichtlich beruhigt und so konnten wir die Reise von Aksaz nach Ephesos fortsetzen, wo auf einem riesigen Areal die beeindruckend gut erhaltene antike Stadt zu besichtigen ist. Wie das wohl wäre, wenn selbst der Artemis-Tempel, dereinst eines der sieben Weltwunder hier noch zu besichtigen wäre?
Kreta ist auch Griechenland ...(Athen) 1-4 März

Geplant war, dass wir direkt in Piräus einlaufen würden. Doch den griechischen Onassis-Erben waren die harten Dollar der Kreuzfahrtschiffe lieber als graue Schiffe voller andalusischer Machos. Da hätte Caterina Valente noch wochenlang ihren Hit "Ein Schiff wird kommen" trällern können - es hätte höchstens was an der ewigen Chartliste geändert. So durten nur die Fregatten nach Athen und wir nach Heraklion. Da ich aber meinen ganz privaten "Stern" in die Arme nehmen wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als mit der Fähre nachts durch die Ägäis zu schippern, um dann doch noch ein paar wunderschöne Tage mit Svenja die Stadt zu erleben. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir beide dann die grossen antiken Stätten besichtigt. Ein weiterer Höhepunkt war das sonntagliche "Festessen" im Hause von Charris - mit seiner Familie - zu der die Mama alle Köstlichkeiten der lokalen Küche kredenzte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle: Es war einfach umwerfend!
Chivitavecchia-Rom 16-19 Februar 2007

Eigentlich hatte ich ja geplant die Vespa mitzunehmen und dann vom Hafen Chivitavecchia nach Rom zu fahren - wie in einem der 50er Jahre Filme.
Da der Kran kurz vor Auslaufen kaputt ging, hatte sich dieser schöne Plan dann allerdings schon per se erledigt. So bin ich letztendlich mit dem Zug gen Norden gefahren, um die nächsten drei Tage in typisch "deutscher" Manier die Sehenswürdigkeiten Roms zu besichtigen. Was zunächst Charris, meinen griechischen Freund (der ebenfalls im spanischen Stab arbeitet) und zu guter Letzt auch meine Gesundheit in die Knie gezwungen hat (ich lag danach drei Tage flach mit Grippe), nachdem ich selbst bei strömendem Regen es mir nicht nehmen lassen wollte auch die letzte Ecke zu erkunden - und schliesslich war ja da noch Marc Aurel, dessen Geste zu drohen schien ..geh, und sieh Dir die Stadt an!
Es hat sich jedoch gelohnt und die vielen schönen Eindrücke sind bis jetzt mit die lebhaftesten der ganzen Reise.
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