Donnerstag, 21. September 2006

Parade in Jerez de la Frontera


Beim Flamenco und auf dem Rücken ihrer Pferde - da strahlen die Andalusier all ihren Stolz aus. Und die Pferde tun das Ihrige dazu. So mutet doch der Auftritt des ein oder anderen Kaltblüters eher einer Dressur denn einer gemütlichen Sonntagmittags-Parade an. Ein faszinierendes Erlebnis die Trachten und "All die schönen Pferden" zu sehen. Ob wohl Marty Stuart beim Komponieren des gleichnamigen Songs ein ähnliches Bild vor Augen hatte?
Nicht nur für Svenja und ihre Pferde-Begeisterung, sondern auch für mich war der Besuch in Jerez am Sonntag, den 17. September der gelungene Abschluss eines schönen Wochenendes.

Jenseits von Afrika...


... liegt Tarifa. Die südlichste und wohl auch eine der geschichtsträchtigsten Bastionen im historischen Wogen der Mauren und Spanier jenseits der Straße von Gibraltar. Nach einem Stadtrundgang und dem leider verwehrten Zugang zu den "Kanonen von Tarifa" (die spanischen Streitkräfte unterhalten bis heute eine Artilleriestellung auf einer südlich der Stadt vorgelagerten Insel) haben Svenja und ich uns dann allerdings mehr dem bunten Treiben der unzähligen Kite-Surfer zugewendet und deren Spiel mit den Elementen, von einem chilligen Beach-Club am Strand, beobachtet.

Sevilla


Was kann es schöneres geben als andalusische und maurische Kultur, wunderschöne Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Großstadtflair mit einem genüßlichen Kaffee bei Starbucks zu verbinden? Also haben Svenja und ich, am Freitag den 15. September, einfach einen Tag lang "zu Pferde" und zu Fuß Sevilla unsicher gemacht. Und ich komme bestimmt noch mal wieder.. nicht nur wegen des Kaffees :-)

Good Bye and Buen Viaje!


Am Freitag, den 8.September, ging das spanische Kontingent Marineinfanteristen zur Verstärkung der UNIFIL-Mission im Libanon an Bord der Amphibischen Schiffe "Galicia" und "Pizarro", sowie des Transporters "Patiño", begleitet von der Fregatte "Almirante Juan de Borbon", um sich auf den Weg ins Mittelmeer zu machen.
Wünschen wir allen Kameraden eine gute Mission eine unbeschadete Wiederkehr nach Hause!

Wehmütig bleibt man da an der Pier zurück, an der ersten großen Amphibischen Operation seit Jahrzehnten, angefangen mit der Landung französischer und italienischer Marineinfanteristen, nicht teilnehmen zu können. Und dies, wo doch die Bedingungen hätten nicht besser sein können. Doch nachdem bei Auslaufen noch kein deutsches Mandat vorlag, blieb mir nichts anderes übrig.

Triathlon in Rota


Der Anfang ist gemacht... Nach vielen Wochen Training hab ich am 3. September meinen ersten Triathlon "gefinished". Wenngleich die muskelbepackten Kuzdistanz-Kraftpakete und mein Training der vergangenen Monate für das große Abenteuer Langdistanz im Oktober auf Ibiza, von vornherein wenig Aussicht auf Erfolg versprachen, so wollte ich mir doch die Gelegenheit nicht entgehen lassen quasi direkt vor der Haustür zu starten.
Spaß gemacht hat es trotzdem auch wenn ich mir zeitweise ein wenig wie die Blei-Ente neben all den Spezialisten für dieses kurze und daher auch recht schnelle Rennen vorkam.
Nun werden die Tage gezählt bis es dann endlich Anfang Oktober auf die Balearen geht. Hoffentlich mit dem gleichen Ergebnis: did finish!