
Dies gilt unter Spaniern als die obligatorische Empfehlung für jedwelchen Ort. Noch vor den historischen Sehenswürdigkeiten, den atemberaubenden Stränden oder dem kulturellen Angebot eines Urlaubsortes wird einem detailliert erklärt in welcher Gaststätte man unbedingt des Weges Rast machen sollte. Erscheint ja auch logisch - gut gestärkt läßt sich schließlich viel mehr erkunden. Daß der gemeine Spanier dies dann nicht so handhabt ist eine andere Geschichte. Doch über die schon fast lästige Angewohnheit der Siesta, der von Wirtschaftsexperten bemängelten Arbeitsmoral will ich mich hier eigentlich nicht auslassen.
Viel schöner finde ich das Schild der Bar, die ich in Pontevedra entdeckt habe: "JAQUEYVI" - was einfach die Abkürzung darstellt für "Jamon, Queso y Vino" (übersetzt "Schinken, Käse und Wein"). Warum auch über fantasievolle Namen lange nachdenken, wenn sie das Elementare doch so viel schöner ausdrücken läßt.
Neben diesen gemeinhin bekannten Spezialitäten kann man sich allerdings in Galizien noch viel mehr der Vielfalt an Meeresfrüchten erfreuen - gilt die Region doch als Wiege all der Köstlichkeiten aus den Tiefen des Atlantiks und die galizischen Fischer mit ihren Fangfahrten bis hoch nach Skandinavien als die Seebären des Südens.
In diesem Sinne: "Guten Appetit!"