Sonntag, 16. September 2007

Vejer de la Frontera


Einen schönen gemütlichen Samstag verbrachten wir in Vejer de la Frontera - ein kleines Dörfchen, hoch auf einem Felsen gelegen, südlich von Cadiz.
(15. September)

ein neuer Flitzer


andere Leute legen sich einen Hund zu...
wir lieber einen neuen Flitzer. Nachdem die alte Señora (Anm.: unsere weiße Vespa) mittlerweile schon gute 17 Jahre auf dem Buckel hat, mich zwar noch jeden Tag zuverlässig zur Arbeit bringt, aber doch schon den ein oder anderen asthmatischen Hustenanfall bei Höchstgeschwindigkeit bekommt, haben wir mit tatkräftiger Unterstützung der "Deutschen Bank" nun einen neuen Hofbewohner.
Mich freut es sichtlich!!

die Zwillinge...


... vom 20. bis 31. August hat es nun also auch meine Schwester Susanne mit ihrem Freund Sebastian geschafft, Svenja und mich besuchen zu kommen. Die beiden haben in einem 12-Tage-Andalucia-Intensiv Special nicht nur die Sierra von Grazalema, Ronda und Granada besucht - es blieb auch noch Zeit für das Pferderennen in San Lucar und ein Stierkampf.
Zudem musste ja auch dem Sonnenhunger gehuldigt werden..
So haben wir bei all dem "Streß" es gerade noch vor Abflug geschafft ein Bild von uns allen zu machen.

Es war sehr schön mit Euch und hat viel Spaß gemacht!!!

Samstag, 15. September 2007

Falkinho zu Besuch


...der Star von Radio Andernach und mein guter alter Freund aus Studienzeiten hat uns Anfang August besucht.
Da zufälligerweise auch gerade ein deutsches U-Boot der neuen Klasse 212 einen Stop in Rota eingelegt hatte, haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen es gleich mal zu besuchen.

Unvergessen wird dagegen immer dein Auftritt bei Osborne bleiben: "Ich hab gedacht da wäre eine Stuhl!"
Dass bei deiner artistischen Einlage, im dunklen Filmvorführraum einen Stuhl durch einfaches Hinsetzen zu finden, deine Hose dran glauben musste, tut uns leid. Aber es war so schön - und gut, dass Du auch noch lachen konntest.
Vielen Dank für deinen kurzen, aber sehr schönen Besuch!!

Freitag, 17. August 2007

Kap Finistere


Zum Abschluss haben wir noch einen Ausflug ans Kap Finistere unternommen - ganz bequem mit dem Bus.

am Ziel !!!


Nach gut 700 Kilometern in 23 Tagen haben wir das Ziel unserer Wanderung, den Camino por la Coste - Camino del Norte entlang erreicht: Santiago de Compostela.
Überglücklich, trotz des galizischen Regens, der uns auf dem Kathedralsplatz empfing.

Rekordverdächtig!


Unseren Strecken-Zeitrekord stellten wir schließlich zwei Tage vor Ende der Wanderung ein: 42 Kilometer über die galizischen Höhenzüge von Vilalba nach Sobrado dos Monxes in einer Nettozeit von 8 Stunden.

(Dass die Sonne bei unserer Ankunft noch schien, liegt daran, dass wir bereits um 6 Uhr morgens mit Stirnlampe durch die Dunkelheit stolpernd losgegangen sind.)

den gelben Pfeilen nach

Luigi, töte das Pferd!


Diese Telefon hätte unserer Meinung nach auch auf dem Platz einer verstaubten Kleinstadt in Sizilien stehen können. Es war der öffentliche Taxiruf: Ertönte die Klingel, nahm der nächststehende Taxifahrer den Hörer ab, um die Order zu empfangen.
Wie in einer Szene über die Mafia wurde dann verschwörerisch in den Höhrer gemurmelt, um sich dann eilends mit quitschenden Reifen im Taxi davon zu machen.
Gefunden in Mondoñedo (18.Juli) - und tagelang blutrünstige Mafia-Geschichten dazu ausgedacht.

Reise zurück durch die Zeit


Auf unserem Weg durch verlassene kleine Weiler, vorbei an historischen Kirchen und Friedhöfen, fühlten wir uns um Jahrzehnte zurück versetzt. Unvergessen die Szene mit einer älteren Dame, welche mit einer Sichel die Gartenhecke zurecht stutzte und dabei verblüffendes Augenmaß und Geschicklichkeit bewies. Fast schon eine Wohltat zu sehen, daß auch ohne WLAN und Multimedia die Welt nicht aufhört zu existieren und in ihrer Bescheidenheit mitunter sehr viel friedlicher und lebenswerter erscheint.