Donnerstag, 21. Juni 2007

Just Us (2. Juni)


Ausflug nach Sevilla... die Sonne lacht...

El Rocio II (26. Mai)


Mit Svenjas Eltern, die zu Besuch gekommen waren, folgten wir am 26. Mai den hunderttausenden von Pilgern nach El Rocio, um das Ende dieser spektakulären Pfingstwallfahrt mitzuerleben.
Die Bruderschaften der Pilger, die teilweise recht strapaziöse Wege durch ganz Spanien zurücklegen, treffen sich in dem kleinen Ort in der Nähe von Huelva, um sich zunächst mit ihrem Wagen der residierenden Bruderschaft von El Rocio zu präsentieren und anschließend in ihren Häusern, die eigens zu diesem Zweck gebaut sind, ein fröhliches Fest zu feiern.
Andalusien pur!!

Freitag, 25. Mai 2007

El Rocio I (23.Mai)


Jedes Jahr zu Pfingsten zieht es tausende von Pilgern auf den langen und wohl wunderschönen Weg zur Jungfrau von El Rocio, in den gleichnamigen kleinen Ort in der Provinz Huelva.
Ihr Weg führt sie dabei durch Doñana, das größte Naturreservat Europas, zwischen Cadiz, Sevilla und Huelva gelegen - eine Besonderheit insofern, als dieser grüne Oase normalerweise nur auf ausgewiesenen Wegen und in Begleitung der Parkwächter besichtigt werden darf. Um dorthin zu gelangen, muss jedoch zunächst der Fluss Guadalquivir überquert werden, wozu sich all die Pilger - zu Fuß, zu Pferd oder mit Kutschen (die moderneren nennen sich mittlerweile Land Rover und haben mehr als nur ein Pferdchen davor gespannt) in San Lucar de Barrameda treffen. Dort wird dann mit Fähren übergesetzt, um den Weg fortzusetzen: Drei Tage anstrengenden Marsches, gepaart mit abendlicher Lagenfeuerromantik, viel Vino und Sevillanas-tanzenden Frauen in Flamenco-Kleidern.
Dieses Spektakel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen - und sind hingefahren.

Sonntag, 20. Mai 2007

Jerez - Feria de Caballo (07. Mai)


Wenn im April die Ferias in Andalusien beginnen bedarf es schon einer guten Koordination, um bei der Vielzahl dieser bunten Volksfeste, die es in wirklich auch jedem noch so kleinem Ort gibt, nicht den Überblick zu verlieren.
Schön ist vor allem die fröhliche Ungezwungenheit mit der Gruppen singend- und tanzenderweise den Platz mit Leben füllen, während die Kutschen umherfahren und jeder in vollen Zügen den Rebojito genießt - eine Mischung aus Vino fino und Sprite, die in Halbliterkrügen serviert ein langes Feiern und gehörige Kopfschmerzen am Tag danach garantiert.

TAPON 07 - 12.-27 April


Das ist kein Schreibfehler - hat also nichts mit den Dingen zu tun, die Damen ab und zu benutzen - sondern war die grosse internationale Amphibische Übung, welche wir im April durchgeführt haben.
Für mich verbunden mit einem Wiedersehen meines "geliebten" Cartagenas, da die Konferenz zu Beginn der Übung in dem Hafen durchgeführt wurde, wo ich ein Jahr zuvor knapp sechs Monate einen Kurs an der Schule der Spanischen Marineinfanterie besucht hatte.
Dann ging es in die Nähe von Almeria, wo zunächst eine Woche fleissig geübt wurde, damit auch keine Fregatte nachher ein unschuldiges kleines Landungsboot umbügelt. Abschließend kam es dann in der Nähe der Strasse von Gibraltar zum grossen Show down - alles inklusive versteht sich: viele Schiffe, Hubschrauber die durch die Lüfte röhrten und die "Grünen" am Strand auf der Suche nach allem was sich als "Feind" zu erkennen gab. Ein schönes Spektakel!

Freitag, 4. Mai 2007

las dos mujeres que mas te quieren



... wie Juna Paya, ein Arbeitskollege, so schön gesagt hat (auf die Frage, was ich Ostern machen würde).
"die beiden Frauen, die Dich am meisten lieben" - besuchen mich. Und ich liebe sie auch beide sehr! :-)

Mittelmeer-Cruises presented by


Abschliessend wollen wir natürlich noch die zwei Protagonisten vorstellen, die Euch durch die verschiedenen Länder geführt haben: Charris und ich (in einem der wenigen Momente an Oberdeck - da in diesem Moment mal kein Flugzeug vom "Unterseeboot" gestarte ist - und deren gab es nicht viele...)

Agadir 27-29 März


Noch Tage danach habe ich Sand aus allen möglichen Körperöffnungen geholt...
Das erklärt zumindet warum Agadir bei Windsurfern gleichermaßen beliebt ist, wie bei Sonnenhungrigen (wenn es dann mal nicht bläst). Die Stadt selber vermochte wenig zu beeindrucken - ist sie doch ein Produkt staatlicher Baumaßnahmen, um das "alte Agadir", welches 1960 quasi komplett einem Erdbeben zum Opfer fiel, zu ersetzen. Jedoch gab es einen hübschen Souk mit schönem hektischen Treiben und für das deutsche Gemüt schon fast ein wenig zu emsigen Verkaufsinn zu besichtigen.

Abenteurlicher war da schon die Fahrt in einem alten Mercedes 240D - ein Sammeltaxi - mit 3 Personen vorne und 4 hinten nach Taroudannt, 80 Kilometer ins Landesinnere - für nur 2,40 € eine Stunde lang alle Formen menschlicher Ausdünstungen inklusive.
Faszinierend auch das Taxi dessen Kilometerstandzähler 400tkm anzeigte - ich würde behaupten, dass nur die fehlende Anzeige (mit der 1 davor) verhinderte, dass die Ingenieure aus Sindelfingen einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde beantragt hätten.

Las Palmas 23-25 März


Für diese Strassen, welche einen durch das Inselinnere führen, durch unberührte Landschaft, hübsche kleine Dörfer, vorbei an authentischen kleinen Gasthöfen neben der Strasse, würde ich nochmal wiederkommen.
Meine erste Berührung mit einem der "klassischen" Massentourismus-Orte hat mich jedoch ein wenig abgeschreckt.
Seltsam welche Blüten marktwirtschaftliche Prozesse wie "Angebot und Nachfrage" treiben: Täler, zugemauert mit einer künstlichen Moje, einem aufgeschüttetem Strand und die Hänge übersäht von Ferienwohnungen. Nun ja jedem das seine - und mir das Inselinnere ;-)... und diese verschlungenen Wege bergauf... bergab...bergauf

maltesischer Humor


man achte auf den Text.. es gibt da zwei Zeilen...